München, 7. Juli 2026 – Die allermeisten Unternehmen haben KI auf dem Schirm und wollen von dieser Zukunftstechnologie profitieren. Dafür suchen sie oft nach Implementierungs- und Betriebspartnern. Doch auch die müssen sich gut vorbereiten, damit KI-Projekte nicht scheitern, warnt der internationale Technologie-Distributor Climb Channel Solutions (Climb).

Im Channel herrscht aktuell etwas, das sich fast ein wenig mit dem Goldrausch vergleichen lässt: Alle wollen auf den KI-Zug aufspringen und zwar so schnell wie möglich. Martin Bichler, Regional Country Manager DACH bei Climb Channel Solutions, gibt allerdings zu bedenken: „Künstliche Intelligenz ist kein Produkt, das man einfach verkauft. Um KI-Lösungen zu vertreiben, benötigen Distributoren weit mehr als nur ein Produkt, sie brauchen eine ganzheitliche Strategie.“ Climb gibt Antworten auf die aktuell brennendsten Fragen zu KI im Channel:

Frage: Lohnt es sich für den Channel überhaupt, in KI-Projekte zu investieren?

Antwort: Die Antwort ist ein klares „Ja“. Das ist schon allein deswegen essenziell, da die Nachfrage im Channel nach KI immer größer wird. Allerdings, auch das ist logisch, müssen KI-Projekte auch wirklich profitabel sein, sonst gibt es nur Verlierer – im Channel sowie bei den Endnutzern.

Frage: Wie setzt der Channel KI-Projekte erfolgreich um?

Antwort: Vor der Praxis kommt erst einmal die Theorie beziehungsweise die Strategie. Der Channel braucht für den Erfolg mit KI unbedingt ein bestimmtes Mindset. Und zwar gilt es, KI nicht als klassische Produktentscheidung anzusehen, sondern die Technologie als unternehmensweite Strategie zu verstehen, die über viele Use Cases hinweg skaliert und langfristig Wert schafft. In der Praxis steht zunächst die herstellerneutrale Identifizierung konkreter Use Cases für Kunden im Vordergrund. Mit genau diesen konkreten Anwendungsfällen sollten sie dann auch starten, um schnelle Learnings und sichtbaren Nutzen zu erzeugen. Dafür braucht es ein gutes Fundament in Form einer flexiblen, skalierbaren und funktional erweiterbaren KI-Plattform, auf der

Distributoren dann maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden aufsetzen können.

Frage: Wie wird KI für den Channel profitabel?

Antwort: Der Channel muss für alle evaluierten Anwendungsfälle den Return on Investment (ROI) berechnen, um zu sehen, welche Investments Sinn ergeben. Sowohl die Use-Case-Evaluierung als auch die ROI-Berechnung muss allerdings komplett ohne ein fertiges Produkt im Kopf erfolgen – Produkte und Brands haben zu diesem Zeitpunkt noch nichts im Prozess zu suchen. Wer sich nämlich zu früh auf eine bestimmte Richtung festlegt, verliert an Flexibilität und bekommt einen Tunnelblick.

Frage: Wie vertreibt der Channel KI erfolgreich?

Antwort: Erfolgreicher Vertrieb von KI durch den Channel basiert auf drei zentralen Faktoren: dem richtigen Portfolio, starken Partnerschaften und fundierter Expertise. Partner müssen sowohl eigene als auch etablierte KI-Lösungen anbieten, um unterschiedliche Kundenanforderungen abzudecken und wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig ermöglicht die Einbindung in ein starkes Channel-Ökosystem eine schnellere Skalierung und einen effizienteren Marktzugang. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist jedoch Know-how: Nur wer versteht, wie KI funktioniert, welchen Mehrwert sie schafft und wo ihre Grenzen liegen, kann Kunden glaubwürdig beraten. Letztlich wird KI nicht über die Technologie selbst verkauft, sondern über konkrete Geschäftsergebnisse wie messbare Effizienzsteigerungen, Risikominimierung und praxisnahe Anwendungsfälle mit klarem Mehrwert für den Kunden.

Frage: Warum scheitern viele KI-Projekte im Channel?

Antwort: KI-Projekte scheitern in der Praxis selten an der Technologie selbst, sondern eher an der falschen strategischen Einordnung. Viele Unternehmen behandeln KI wie ein Produkt, das man einfach einkauft und isoliert für einen Fachbereich dann weitervertreibt. Dadurch entstehen Insellösungen ohne Skalierung und ohne echten unternehmensweiten Mehrwert. Zusätzlich fehlt oft die Verankerung im Top-Management, was kontraproduktiv ist: KI muss Chefsache sein, sonst ist eine holistische Strategie nicht umsetzbar. Unrealistische Erwartungen und das Warten auf perfekte Lösungen verstärken das Problem und führen dazu, dass Projekte nicht nachhaltig wirken oder wieder eingestellt werden. Zu guter Letzt scheitern viele KI-Projekte, da Unternehmen sich vornehmen, selbst eine Lösung zu entwickeln. Das ist in den meisten Fällen von vornherein zum Scheitern verurteilt, da das nötige Know-how und die Kapazitäten fehlen. Besser ist es, ein gutes Fundament einzukaufen und darauf aufbauend spezifische Lösungen anzubieten.

Über Climb Channel Solutions

Climb Channel Solutions ist ein globaler Spezialdistributor für Technologie mit den Schwerpunkten Sicherheit, Datenmanagement, Konnektivität, Storage und HCI, Virtualisierung und Cloud sowie Softwareanwendungen und Lifecycle. Climb bietet seinen Partnern zentralisierten Zugriff auf ein großes Portfolio an IT-Technologien aus seinem Partnernetzwerk, flexible Finanzierung, eine Vielzahl an individuellen Angeboten, rationalisierte Vertriebsabläufe, schnelle Markteinführungen und weiterführende Services. Climb Channel Solutions ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Climb Global Solutions (NASDAQ: CLMB) mit Sitz in Eatontown im US-Bundesstaat New Jersey. Weitere Informationen zum Geschäftsmodell von Climb, dessen Partnernetzwerk und News gibt es unter www.climbcs.com und auf LinkedIn.

Pressekontakt

PR-COM

Franziska Fricke

Senior Account Manager

Tel.: +49-89-59997-707 E-Mail: franziska.fricke@pr-com.de